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Näbelchäppler (resp. P. 2229) E-Mail
Sonntag, den 15. Januar 2012 um 20:00 Uhr
Saukalt da oben
Saukalt sag ich Euch

Nach der gestrigen Skitour mit Ueli und Caroline auf den Gross Chärpf musste ich mich erstmal erholen. Die gehen nämlich immer so schnell! Der Schnee ist aber immer noch traumhaft (ausser am Mutteristock - da gehen ja solche Massen rauf dass wahrscheinlich schon alles zerfahren ist). Der Näbelchäppler oberhalb des Klöntaler Sees versprach eine einsame Skitour zu werden und mit der westlichen Ausrichtung sollte der Pulver auch die Sonne überlebt haben. Was natürlich nicht in der Karte stand: Am Klöntaler See ist es immer saukalt! Da musste ich doch glatt meine neue Jacke auspacken. Die höchste Fellstufe hat nicht mehr ausgereicht.

Ist insgesamt eine schöne Tour, auch wenn wir nicht ganz auf den Gipfel gegangen sind sondern nur bis P. 2229 im Aufstieg. Oberhalb sah der Schnee nicht mehr so toll aus. Aber Skifahren sollte man schon können bei dieser Tour.

Reif am Baum Winterstimmung
Reif am Baum - kalt! Habe ich schon gesagt? Kalt!

Zuerst geht es einen gemütlich steilen Forstweg in Richtung Glärnisch, an der Materialseilbahn zweigt es dann aber steil nach links ab. Und da wird es ein bisschen botanisch entlang des Sommerwanderweges durch den Wald. Da muss man dann nämlich auch wieder runter und das ist ganz schön steil. Oben sind es aber meist freie, steile Hänge. Und heute war da immer richtig guter Schnee und auch genug Platz für eine eigene Spur. Leider nicht so wie gestern wo ich die erste und natürlich auch schönste Spur in den Hang legen durfte.

Und - ich weiss nicht, ob ich es schon erwähnt hatte - ganz schön kalt. Obwohl wir erst nach 10 Uhr losgegangen sind, war es am Start immer noch deutlich unter 10° Celsius und als wir angekommen sind war es immer noch unter 263 Kelvin. Dafür hat sich die wunderschöne Winterlandschaft am Klöntaler See den ganzen Tag gehalten. Aber das könnt ihr Euch auf den Bildern ja selber ansehen.

 

Karte

Am Ende des Klöntaler Sees nicht Richtung Pragelpass sondern die kleine Strasse nach links abzweigen. Hinter dem Gasthof kommt ein Schild "nur für Berechtigte". Deshalb haben wir vorher parkiert. Wenn man die Strasse weiterfährt, kommt aber direkt vor dem Start des Forstweges noch ein grösserer (ca. 10 Autos) Parkplatz, auf dem hauptsächlich Zürcher standen. Skitouren scheinen also ein berechtigtes Anliegen zu sein.

An diesem Parkplatz links dem Forstweg Richtung Glärnischhütte folgen. Zuerst steil, später kurz flach. Direkt nachdem man unter der Materialseilbahn durchgeht links den Sommerweg durch den Wald (war mit gelben Schleifen markiert - keine Ahnung, ob das immer so ist). Dann immer dem vernünftigesten Weg folgen, den Felsabbruch bei ca. 1800m nach der Hinteren Schlattalpli rechts umgehen. Bei ca. 2200m sieht man dann den Näbelchäppler. Aber kurz darauf haben wir ja dann den P. 2229 zum Gipfel erklärt. Ist also nicht mehr im GPS Track.

 

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