Nach einigen Wochen mit schlechtem Wetter oder anderweitigen nicht schaaftauglichen Aktivitäten (Alpen-Triathlon - bäh!) war dieses Wochenende bestes Wetter angesagt und deshalb ging es endlich wieder in die Berge. Aber vielleicht hätte ich den Wetterbericht doch noch etwas besser lesen sollen und auch die alpinen Verhältnisse berücksichtigen.
Es ging nämlich auf den Rophaien (2078m) eingentlich ein gemütlicher Gipfel über dem Urnersee. Auf dem Bild links seht ihr die letzten Meter auf den Gipfel. Diese steile Gipfelwand ist bei diesen Verhältnissen fast schon eine ausgewachsene Hochtour und nicht eine supergemütliche Velo & Pfote Tour.
Am Gipfel war auch wunderschönstes Wetter, nur ein bisschen windig. Manche nennen es auch Föhnsturm. Man kann auch wunderschön die Föhnmauer im Süden sehen. Die armen Tessiner hatten dieses Wochende wohl leider kein schönes Wetter. Auf jeden Fall waren das nicht unbedingt schaaftaugliche Verhältnisse und ich musste mich die ganze Zeit festhalten, damit ich nicht weggeweht wurde. Deshalb gibt es leider auch keine Photos von mir auf dem Gipfel. Ich habe ihn aber wirklich bestiegen und nicht nur visualisiert wie andere Bergsteiger.
Wenn man dann aber von oben mit dem Bergvelo runterkommt entschädigt die schnelle Abfahrt auf der Teerstrasse (Ihr wisst gar nicht, wie schmal diese Strasse werden kann wenn man etwas schneller unterwegs ist - das ist angewandte Relativitätstheorie!) und der wunderschöne Ausblick auf den Urnersee für den hässlichen Wind da oben. Allerdings möchte ich Heute nicht Schifferlfahren auf dem See. Solche Wellen wie der hat erzeugen die Humanoiden auf den Schifferl bestimmt eine Menge Fischfutter :-).
Karte
Wer es genauer wissen will - hier ist der Weg, den ich genommen habe.