Plättlispitz Nachmittagstour
Der September war dieses Jahr insgesamt ein eher sonniger Monat, auch wenn es zwischendrin einen Kälteeinbruch hatte mit Schnee bis 1000m runter. Dr. Kermit hat aber ausgerechnet, dass es ab Anfang Oktober erstmal deutlich schlechter werden soll. Also am letzten Septembertag noch schnell in die Berge und das schöne Wetter geniessen. Netterweise fährt die S-Bahn fast vor der Haustür bis Ziegelbrücke und dort kann man bis über 1200m mit dem MTB fahren und anschliessend auf den einen oder anderen Gipfel. Der Vorteil ist, dass es später mit dem Bike schnell nach unten geht - war auch notwendig, denn es wurde schon dunkel auf der Abfahrt.
Sonnenhorn
So langsam habe ich mich von den Anstrengungen des Helveticman erholt und bin bereit das schöne spätsommerlich Wetter zu nutzen. Denn irgendwie scheint der Sommer dieses Jahr überhaupt nicht zu enden. Schon länger will ich den Panixerpass zwischen Ilanz und Elm mit dem MTB fahren, aber leider sind für die hohen Berge nachmittägliche Gewitter angesagt. Als Alternative etwas weiter nördlich und ein bisschen tiefer habe ich mit die Fahrt über die Murgseen und Widensteiner Furggel ausgesucht. Bergab geht es fast nur Trails bis zum Bahnhof Schwanden und zwischendrin kann man auch mal auf einen Gipfel steigen, also beste Voraussetzungen.
Helveticman 2020
Ich wollte eigentlich am Swissman 2020 starten, aber der wurde leider abgesagt wie so viele Triathlons. Der Helveticman, ein kleiner aber feiner Triathlon in Ob- und Nidwalden wurde dagegen nur verschoben auf Anfang September und obwohl auch in der Schweiz die Corona Fallzahlen schon wieder am steigen sind fand er netterweise doch statt. Zwar mit ein paar Einschränkungen, aber auf jeden Fall mal ein Rennen. Allerdsings hatte ich es doch etwas unterschätzt. Denn auf dem Velo hatte es glaube ich keinen einzigen flachen Meter.
Rhätia MTB Cross
Endlich habe ich Ferien und da ich auf die höchsten Gipfel der Alpen mit dem MTB fahren will habe ich beim Gipfelstürmer Lukas Stöckli eine MTB Tour durch Graubünden gebucht. Er nennt das Rhätia Cross, obwohl die römische Provinz Rhätia (es gibt da auch noch den Kanton Rätien...) historisch vom Tessin bis zum Schwarzwald und im Osten bis Tirol ging. So weit sind wir dann doch nicht gefahren. Auch mit den höchsten Gipfeln der Alpen wurde das nichts: Ich habe erst später festgestellt, dass die höchsten Gipfel der Alpen gar nicht im alten Rhätia liegen sondern in Vallis Poenina oder sogar in Savoyen. Aber auch ohne die höchsten Gipfel der Alpen war das ein Feuerwerk von Trails - bergauf und bergab - und hat riesig Spass gemacht. Nur Dr. Kermit, mein Hausmeteorologe hat ab und zu dazwischengefunkt.
MTB Wochenende in Thusis
Bis jetzt war der Sommer hier in Zürich sehr angenehm, aber das Wochenende ist nochmal richtig heiss angesagt. Da ist es besser aus der Stadt zu flüchten und Steinbock Reto hat angeboten uns ein paar schöne MTB-Trails in seiner Heimat Graubünden zu zeigen. Die Ortswahl ergibt sich dann teilweise von alleine - Camping ist gerade ziemlich angesagt, so dass es schwierig ist einen freien Platz zu finden. Uns hat es nach Thusis direkt am Hinterrhein verschlagen. Wirklich schön unterhalb des Piz Beverin, wenn da nur nicht dieser angeblich beste Coiffeur wäre.
Wallis und Aostatal
Dieses Jahr ist das mit den Ferien nicht so einfach. Jedes Land will, dass man daheim Ferien macht und in der Schweiz tummeln sich dann alle an den üblichen touristischen Hotspots. Nach sorgfältiger Planung mit dem medizinischen Beistand Dr. Kermit haben wir uns für Wallis und Aostatal entschieden. Ist zwar nicht mehr alles Schweiz, aber in Italien ist die Welt auch noch in Ordnung. Endlich kann mal mein MTB artgerecht ausführen und vielleicht ist ja auch die eine oder andere schöne Wanderung in den Bergen drin.
Schoggigrat
Bei meiner Recherche für schöne Velo&Pfote Touren bin ich auf den Schoggigrat gestossen, zwischen Heustock und Gufelstock im schönen Glarus. Und das Allerbeste: Wenn man von der Glarner Seite mit dem MTB zur Alp Fesis fährt hat man auch einen super Trail bergab - 40 Spitzkehren und endlos lang. Die Sache hat nur einen Haken. Und ich meine hier nicht den finalen MTB Anstieg mit 680Hm auf 4 km.
Gemsfairenstock im Neuschnee
Die ganze Woche Schlechtwetter und im meteorologischen Sommer ein situationsbezogenes Lawinenbulletin. Trotzdem hatte ich die Idee, das kurze Schönwetterfenster am Samstag für eine Velo&Pfote Tour auf den Gemsfairenstock zu nutzen. Reto wollte mich begleiten damit er zumindest mal wieder bis zu seiner Heimat Graubünden sieht. Wir waren schon länger nicht mehr dort. Soweit die Idee, nicht ganz unbeschwerlich war die Ausführung.
