Schwarzstöckli
Die letzten Wochen dieses sogenannten Sommers waren im Wesentlichen geprägt durch Niederschläge, Regen und Wasser von oben. Endlich wird es mal schön, aber ich sollte eigentlich etwas gemütlich machen als Vorbereitung auf den Inferno Triathlon in nicht ganz zwei Wochen. Also plane ich keine grosse Rundfahrt sondern eine gemütliche Tour auf das Schwarzstöckli. Von Zürich mit dem Rennvelo nach Murg und soweit möglich das Murgtal bergauf. Dort oben per Pfote über die wunderschönen Murgseen und die Murgseefurggel aufs Schwarzstöckli. Zurück über das Mürtschental. War aber doch deutlich anstrengender als gedacht.
Chli Aubrig
Diese Woche war das Wetter irgendwie nicht so optimal und ich hatte recht viel zu tun. Für Freitag war es aber schön angesagt, nur am Vormittag war ich unabkömmlich und musste mein qualifiziertes Mäh zu diversen Themen abgeben. Eigentlich hätte das um 12 Uhr beendet sein sollen und um 12:01 wollte ich mit dem Velo Richtung Berge fahren. Mit dem Wollen ist das aber immer so eine Sache und ich war dann doch bis fast um 2 Uhr nachmittags beschäftigt. Trotzdem noch Zeit für eine kurze Tour, Chli Aubrig vom Sattelegg sollte eigentlich noch gemütlich gehen.
Matzlenstock
Nach den Velo und Pfote Touren ab Zürich die letzten Wochen muss ich mich etwas erholen. Bei dem schönen aber nicht richtig heissen Wetter will ich natürlich schon in die Berge fahren. Nach intensiver Recherche habe ich mich für den Matzlenstock oberhalb von Schwanden entschieden. Mit dem Mountainbike geht es erst auf Asphalt, später auf einer Forststrasse bergauf und anschliessend eine kurze Runde über den Gipfel. Bergab sollte eigentlich fast alles Trails sein wenn man dem Internet glauben darf. Aber im Internet kann sich jeder Elefant als Schaaf ausgeben.
Lütispitz
Letzte Woche auf dem Diethelm war ein richtig warmer Tag. Diese Woche ist eher durch Gewitter gekennzeichnet und auch für heute nachmittag oder abends sind wieder starke Gewitter angekündigt. Es muss eine Tour her, die bei Bedarf schnell abgebrochen werden kann. Von Zürich über den Ricken ins Toggenburg und dort auf die Lütispitz. Wenn das Wetter hält kann man über Vorder Höhi nach Amden weiterfahren, anschliessend mit der S-Bahn ab Ziegelbrücke direkt zu meinem Heimatbahnhof. Im Zweifel kann man aber auch jederzeit einfach bergab rollen und ist schnell beim nächsten Bahnhof um trockenen Fells nach Hause zu kommen.
Diethelm
Dieses Frühjahr war eher kalt, wie sich auch bei meinen kurzen Ferien in Andeer gezeigt hat. Im Juni ist es dafür aber richtig warm geworden, fast schon unangenehm warm in Zürich. Abkühlung habe ich mir von einem kurzen Ausflug mit Velo und Pfote in die Berge erhofft. Von Zürich mit dem Velo über Gottschalkenberg und Einsiedeln zum Ochsenboden und dort kurz auf den Diethelm. Vorteil ist, dass man nordseitig im Schnee absteigen kann. Und der Diethelm hat mich nicht enttäuscht.
Schlechtweg Ferien
Die Auffahrtswoche haben meine Freunde und ich uns freigenommen - nur zwei Tage am Anfang der Woche musste ich noch ein bisschen Business-Schaaf spielen um unser Futter sicherzustellen. Das Wetter ist dieses Jahr irgendwie wenig frühlingshaft und deshalb haben wir uns kurzfristig für eine Ferienwohnung in Andeer entschieden. Andeer liegt direkt in der Via Mala-Region oder rätoromanisch Veia Mala wie Reto sagt, also der Region der schlechten Wege. Seit 1967, als die A13 gebaut wurde sind die Wege dort nicht mehr so schlecht und man ist auch schnell auf der Alpensüdseite.
Chli Chärpf oder Kermits Rache
Am letzten Sonntag war die Skitour auf den Hausstock schon fast eine Frühlingsskitour mit Firnabfahrt. Das macht Lust auf mehr und so war der Plan das schöne Wetter zu nutzen und den Chli Chärpf als Firntour zu gehen. Der ist nicht ganz so lang wie der Hausstock und man kann wenigstens ein bisschen ausschlafen. Am Abend vorher frage ich bei meinen Hausmeteorologen Dr. Kermit noch nach ob es warm genug wird. Er versichert mir bestes Wetter, allerdings hat er mich vorher gefragt ob ich ihn mitnehme. Das war schon verdächtig.
Hausstock
Die ganze Woche Schönwetter und richtig warm, da spricht sogar das SLF von einer geringen Lawinengefahr. Zeit für den Hausstock - der hat auf dem Normalweg einen Gipfelhang der teilweise über 40° steil ist. Da sollte es schon halbwegs sicher sein. Allerdings ist es mit 2000Hm auch ein ganz schön langer Anstieg. Das bedeutet natürlich wieder früh aufstehen und noch fast im Dunkeln losgehen. Normalerweise ist man an dem Hügel eher allein, aber heute scheint alles anders zu sein.
